Von kleinen Lebensrettern in der Schwangerschaft…

Hallo ihr Lieben!

Ich melde mich mal wieder von der Schwangeren-Front! Bei uns läuft alles bestens, die Zwergin entwickelt sich super und mir gehts auch soweit gut.

Im Grunde darf ich mich ja sowieso nicht beschweren, ich darf quasi eine Bilderbuchschwangerschaft genießen..keinerlei Probleme und Komplikationen, noch keine Rückenschmerzen und auch das Wasser in den Beinen hält sich in Grenzen.. Ein paar Dinge gabs aber dann doch, die mir ein bisschen zu schaffen gemacht haben im Laufe der letzten Monate und was mir da geholfen hat, das will ich heute mit euch teilen, denn vielleicht kann jemand die Tipps ja gerade jetzt oder vielleicht irgendwann mal brauchen.. ;)

Von kleinen Lebensrettern in der Schwangerschaft... - Sandra Klary Fotografie

Bevor ich ins Detail gehe, nein, ich werde jetzt nicht zur Öle-Vertretungs-Tante und nein, ich will euch sicher nichts andrehen. Ich bin selbst skeptisch, was solche Dinge angeht, aber ich teste gern aus und lass mich dabei von meinem Dad und meiner Stiefmum beraten, die eben sehr wohl Öle vertreiben. ;) Und weil mir die folgenden Mittelchen eben wirklich geholfen haben, sind sie in der Liste mit dabei.

Problem #1: Übelkeit

Von kleinen Lebensrettern in der Schwangerschaft... - Sandra Klary Fotografie

Tja, das ist wohl eben das erste Problem, das in jeder Schwangerschaft auftaucht und das extreeeeeeem lästig ist, weil es ja auch lang dauert.. War bei mir jetzt sicher nicht extrem, aber mir war doch den ganzen Tag über ungut und ab und an musste ich mich auch übergeben.. Generell war das Blöde daran, dass ich ich keinen Appetit mehr hatte und Essen generell einfach keinen Spaß mehr gemacht hat.

Geholfen haben mir da zwei Dinge. Erstens ist es mir immer besser gegangen, wenn ich ein Glas Cola am Tag getrunken hab. Da ich zu dem Zeitpunkt ganz auf Kaffee verzichtet hab, war ein Glas Cola völlig in Ordnung. Wenn es irgendwann richtig schlimm war, so dass mir wirklich fast zum Kotzen war, dann hat mir die Ölmischung „DigestZen“ geholfen. Ist allgemein eine Mischung, die der Verdauung gut tut und war auch in den paar Tagen eine echte Hilfe, als ich Magen-Darm-Infektion hatte um Weihnachten herum. Anwendung: in vielen Fällen einfach nur daran riechen, sonst ein paar Tropfen am Unterbauch verreiben und das Schlechtigkeitsgefühl war sofort weg – im Ernst, beim ersten Mal hab ich gedacht, das wäre Zufall oder dass ichs mir einbilde :D

Problem #2 und #3: Verstopfte Nase und Krämpfe

Von kleinen Lebensrettern in der Schwangerschaft... - Sandra Klary Fotografie

Angeblich ist es normal, dass die Schleimhäute vermehrt Flüssigkeit produzieren in der Schwangerschaft.. Na jedenfalls hatte ich binnen kürzester Zeit ständig eine zumindest leicht verstopfte Nase, manchmal vor allem nachts richtig schlimm… Tja und zwischendurch hatte ich auch einen ausgeprägten Schnupfen, sodass ich kaum Luft bekommen hab..ganz toll.. Damit ich schlafen konnte (und mein Mann auch, weil Schnarchen ist auch nicht so toll für den Partner), musste eine Lösung her. Und weil man in der Schwangerschaft ja bekanntlich kaum irgdendwas nehmen „darf“, lief es auf die naheliegendste hinaus, nämlich der altbewährte Meerwasserspray. Den sollte man natürlich nicht dauernd verwenden, aber für schelchte Tage hilft er super.

Eine andere Sache sind die Krämpfe, vor allem nachts… Und nicht nur das. Mir sind im 2. und 3. Monate nachts immer die Hüfte und auch öfter die Hände eingeschlafen. Dagegen hat mir meine Frauenärztin Magnesiumbrause verschrieben, die die Krämpfe auch definitiv verringert hat. Inzwischen schläft mir wieder die Hüfte öfter mal ein, aber diesmal liegt es daran, dass unser Zwerg mir teilweise schon auf die Nerven drückt. Dagegen hilft nur eine andere Liegeposition – was ja super ist, wenn man eh nur mehr seitlich liegen kann *lol* . Ich leg mir jetzt einen Polster seitlich unter den Bauch, wodurch ich mich ein bisschen weiter Richtung Bauch drehen und damit die Hüfte entlasten kann. Bis jetzt bekomm ich dadurch auf jeden Fall mehr Schlaf ab ;)

Problem #4: Dehnungsstreifen

Von kleinen Lebensrettern in der Schwangerschaft... - Sandra Klary Fotografie

Ist ja klar, der Bauch (und der Busen!) wächst und damit bekommt die Haut über kurz oder lang irgendwann Probleme. Um die Haut zu unterstützen und Dehnungsstreifen zu vermeiden oder wenigstens zu mildern, gibt es allerlei Mittelchen zu kaufen. Ich hatte erst eine von meiner Apotheke selbst zusammengemischte Salbe, die sich grundsätzlich gut angefühlt hat und sicher auch geholfen hat, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich damit sicher zweimal am Tag arbeiten müsste, damit es reichte. Daneben hatte ich noch ein Öl aus der Drogerie, das mir aber auch nicht wirklich gepasst hat..

Schließlich hat mir meine Stiefmum zwei Geschenke mitgebracht, nämlich die Basis-Body-Lotion und das Öl „Immortelle“ von DoTerra. Ich geb mir abends von dem Öl ein paar Tropfen auf die Handfläche und dazu eine Portion von der Lotion. Das Ganze vermische ich dann miteinander und reibe alle entsprechenden Stellen (also Po, Busen und Bauch) damit ein. Tja und nicht nur, dass ich bis jetzt keine neuen Dehnungsstreifen dazu bekommen hab, nein, sogar die Dehnungsstreifen, die ich seit meiner Jugend am Busen hatte, sind fast nicht mehr zu sehen. Zugegeben, das Öl ist alles andere als billig, aber man kommt damit auch richtig lang aus und das Ergebnis ist für mich einfach überzeugend. Und die Body-Lotion geb ich sowieso nicht mehr her, denn die zieht super schön ein und fühlt sich total gut an.

Problem # 5 und #6: Verstopfung und „Wasser“

Nicht lachen, Verstopfung kann in der Schwangerschaft echt ein Problem sein! ;) Und spätestens seit ich Eisen-Tabletten nehmen muss, hab ich das Problem auch. Oder besser, ich hätte es, wenn ich nicht wüsste, was mir dagegen hilft. Zum einen ist das eine Sache, die total logisch ist, aber vielen Menschen schwer fällt, nämlich ausreichend Trinken! Damit hatte ich eigentlich nie Probleme, aber zwischendurch hatte ich dann doch Phasen, in denen es mir schwerer gefallen ist. Tatsache ist aber, dass der Körper die Flüssigkeit braucht, um die Verdauuung anzukurbeln.

Ja und zum anderen ist es eine meiner Lieblingsrituale: mein Frühstücksmüsli. Denn da kommen neben Joghurt, Früchten und verschiedenen Flocken auch geschrotete Leinsamen hinein und die sind ordentlich verdauungsfördernd ;)  Solange ich also genug trinke und mein Müsli esse, hab ich überhaupt keine Probleme mehr mit Verstopfung.

Das letzte Problem wird erst jetzt im 3. Trimester so richtig „interessant“, nämlich Wassereinlagerungen. Dicke Finger und vor allem dicke Füße sind nicht nur unschön, sondern können auch richtig unangenehm werden. Ich hab schon seit Längerem dieses Problem, nämlich seit ich mit der Pille aufgehört hab…mir haben meine Ringe nicht mehr gepasst und geschwollene Füße kannte ich auch schon. Weil ich nicht wollte, dass das Ganze durch die Schwangerschaft noch schlimmer wird, hab ich meine Stiefmum um Rat gefragt und sie hat mir empfohlen, täglich zumindest ein Glas Wasser mit zwei Tropfen Zitronenöl zu trinken. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht unbedingt ein Fan davon bin, Wasser mit Ölen aufzupimpen, weil ich den Geschmack nicht besonders mag, aber Zitronenöl ist da scheinbar die Ausnahme :) Ich trinke daher nicht nur Zitronenöl im täglichen Wasserglas, sondern gebe oft auch z.B. in meinen Holunderblütensaft einen Tropfen dazu, weil ich finde, dass die Kombination gut passt. Seitdem ich das mache, haben sich die Wassereinlagerungen sichtlich verbessert, an manchen Tagen würde mir sogar mein Ehering passen ;)

So, das wars soweit mit meinen kleinen Helfern! Vielleicht ist ja der ein oder andere brauchbare Tipp dabei ;)

Ich wünsch euch eine schöne nach-österliche Woche!
Bis dann, eure Sandra

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